Corona mit Abstand

Inzwischen ist Normalität, dass über das Thema in sämtlichen Medien, Nachrichten, Dokumentationen, talk-shows aller Art an prominenter Stelle berichtet wird. Ein Propagandafeldzug könnte nicht besser geplant sein, Corona ist immer und überall.

Soziale Distanz, aber Corona rückt näher. Immer häufiger kommt es vor, dass jemand im Umkreis erkrankt, oder wegen Kontakt vorübergehend in Quarantäne muss. Rein mit dem Stab ins Nasenloch, das Auge tränt, und dann bin ich positiv oder negativ, gut oder böse. Penetrierendes Test-Stäbchen, der Täter in Plastik vermummt, unerkannt.

Selbst bei guten Freunden ein kurzes Abtasten per Augenkontakt. Wie immer Bussi links Bussi rechts oder lieber mit Abstand, wie will er oder sie, und ich, sollte ich mich in Acht nehmen, Nähe ist riskant. Nähe ist riskant. Durch Corona geworden. Endlich kann ich Nähe zulassen, schon schiebt sich ein Elefantenbaby dazwischen. Geächtet, wer sich öffentlich umarmt. Missbilligende Blicke. „Heast, wos is mit Abstand!“

Die Blicke werden wichtiger. Spüren, schmecken verboten, riechen geht grad noch, außer man hat Covid. Bleiben Schauen und Hören, die Augen sind als einzig sichtbarer Mimikbereich frei, die Ohren halten die Maske. Ein Stirnrunzeln kann verräterisch sein. Was sagt die Polizei dazu? Sie setzen auf digitale Gesichtserkennung. Perfekt.

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