Corona Kinder

Die Kinder- und Jugendpsychiaterin Katrin Skala äußert sich bei Talk im Hangar-7 vom 16.4.2021 sehr deutlich zu den Folgen der Corona-Maßnahmen für Kinder und Jugendliche.

Bild: Marlene, 15, im Rahmen eines Schulprojekts

Katrin Skala: „Da ist es geglückt, von politischer Seite, denen Angst zu machen, die haben wirklich mitunter klare Ängste, dass das Coronavirus sie von der Wand ins Bett anspringt. […] Die haben Angst vor der Ansteckung, aber häufiger haben sie Angst davor, andere anzustecken. […] Ich bleibe jetzt zu Hause, damit ich meine Oma noch lange habe, die nehmen das sehr ernst, je jünger umso mehr […] . Da sehen wir oft Angststörungen, Waschzwänge, Kinder, die nicht mehr aus dem Haus gehen wollen, um keine Gefahr darzustellen für andere. Und wir haben einen massiven Anstieg an Essstörungen.“

Obwohl die Kinder selbst vom Virus am wenigsten betroffen sind, werden sie mit Abstand am meisten in ihren Freiheiten eingeschränkt. Katrin Skala dazu: „Ich unterstelle jetzt einfach, weil es leicht ist.“

Trotz der Verankerung der UN-Kinderrechtskonvention in der Verfassung, scheint das Wohl des Kindes in der Pandemie zweitrangig zu sein. Die Schäden, die dadurch entstehen, würden sich erst in 20 oder 30 Jahren zeigen.

Ein aufschlussreicher ‚Talk im Hangar-7‘, Gäste: Katrin Skala (Kinder- und Jugendpsychiaterin), Martin Sprenger (Public-Health Experte), Dorothee von Laer (Virologin), Peter Klimek (Komplexitätsforscher), Alexander Antonitsch (für Kinder und Jugendliche engagiert).


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